3 2 1 Spareribs mit mama´s Magic

Heute möchten wir euch eine weitere Köstlichkeit vom Grill präsentieren, Rippchen bzw. Spareribs. Die folgenden Zutaten benötigt ihr:

  • 1,5 bis 3,0 kg Spareribs
  • 1 L Apfelsaft
  • Lieblings BBQ-Rub (z. B. mama´s Magic)
  • Lieblings BBQ-Mob

Wer seine Rippchen auch räuchern möchte benötigt noch Hickory Wood Chips o. ä., die vorher ca. 2 Stunden gewässert werden müssen. Bevor wir anfangen vielleicht noch eine kurze Erläuterung, warum das Rezept 3-2-1 bezeichnet wird: Die Zahlen stehen für die 3 unterschiedlichen Garphasen/-Zeiten.

Die „3“ steht für 3 Stunden räuchern bei ca. 120 Grad. Die „2“ steht für 2 Stunden dampfgaren bei ca. 120 – 140 Grad. Die „1“ steht für 1 Stunde glasieren bei ca. 150 Grad.

Aber fangen wir endlich an. Zunächst müsst ihr die Rippchen von der Silberhaut befreien. Am besten nehmt ihr euch ein Küchentuch zur Hand. Schneidet die Silberhaut an einer Stelle an und hebt sie so weit vom Fleisch ab, dass ihr mit dem Küchentuch das Stück fassen könnt.

Wenn ihr die Haut nur ein kleines Stück oder nicht unbeschadet vom Fleisch lösen könnt, nehmt einfach eine Gabel zur Hand. Schiebt den Griff so gut es geht immer wieder zwischen Haut und Fleisch.

Nachdem ihr es geschafft habt so viel Haut zu lösen, dass ihr diese mit der Hand fassen könnt, nehmt ihr das Küchentuch und reißt mit einem beherzten Ruck die Haut ab.

Jetzt reiben wir unser Fleisch mit etwas Öl ein, und bringen dann unseren Rub (mama´s Magic) aufs Fleisch. Massiert die Gewürzmischung gut ein, dass sich beim Bewegen des Fleisches nicht direkt wieder alles löst. Bei der ganzen Aufregung sollte man nicht vergessen den Masseur hin und wieder mit einem Getränk zu unterstützen. Hier deutlich im Hintergrund zu sehen!

Jetzt umhüllt ihr eure Rippchen mit Frischhaltefolie und legt sie mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank. Idealerweise bringt ihr den Rub schon am Vortag auf, dann zieht er schön ins Fleisch ein. Manchmal beobachten wir dann das Fleisch… Einfach nur, weil es so schön aussieht…..

Wenn dann der große Moment gekommen ist, packt ihr das Fleisch aus seiner Hülle. Vorsicht!! Nur weil es megagut riecht, solltet ihr jetzt nicht den Fehler machen und das Fleisch essen! Achtet auch hier bei der weiteren Zubereitung darauf, dass nicht zu viel Mundwasser aufs Grillgut läuft.

Damit die Spareribs nicht einfach nur auf den Grill gelegt werden, nehmen wir uns einen eigens von einem schwedischen Möbelhaus entwickelten „Rippchen-Halter“ zur Hilfe. Der Hersteller meint im Übrigen immer noch, dass Menschen diese Konstruktion tatsächlich dazu nutzen, um Teller aufrecht hinstellen zu können… Ts, diese Schweden…

Jetzt heizen wir, wenn noch nicht geschehen unseren Grill vor. Die Temperatur solltet ihr am besten mit einem Garraumthermometer messen. Den Sensor legt ihr in direkter Nähe zum Fleisch. Sobald der Garraum zwischen 110 und 120 Grad hat, könnt ihr die Rippchen für 3 Stunden ihrem Schicksal überlassen.

nAlle 30 Minuten kann man die Rippchen immer wieder mit etwas BBQ-Mob einschmieren. So zieht der Geschmack schön ins Fleisch ein und wir bekommen eine schöne Haut.

Nach 3 Stunden holt ihr die Rippchen dann vom Grill, verpackt sie in Alufolie und gebt ca. 1 Pinnchen Apfelsaft hinzu. Achtet darauf, dass die Öffnung der Alufolie oben ist, sonst läuft euch die ganze Suppe raus!

Jetzt habt ihr 2 Stunden Zeit um euch auf den Moment vorzubereiten, wenn der Deckel sich öffnet und die ersten Gäste versuchen werden das erste Rippchen zu bekommen. Nach den 2 Stunden entfernt ihr einfach die Schaulustigen vom Grill und anschließend die Alufolie von den Rippchen.

Anschließend geht es für die Rippchen dann die letzte Stunde auf den Grill. Zählt am besten nochmal die Rippchen durch und hofft darauf, dass am Ende noch genau so viel auf dem Grill liegt. Wer sicher gehen will, sollte ab jetzt den Grill nicht mehr unbeaufsichtigt lassen. Zwischendurch könnt ihr die Zeit am Grill auch nutzen, um vielleicht noch 1 bis 2 Mal mit dem Mob nachzupinseln.

Und dann ist der Moment gekommen. Unsere Rippchen sind fertig und können serviert werden. Wenn sie den Weg vom Grill zum Tisch noch schaffen sollten! 🙂